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wurde in Durban, Südafrika geboren und studierte an der Universität von Potchefstroom Gesang und Chorleitung. Klavier- und Kontrabassunterricht erhielt er bereits in seiner Schulzeit. Schon während seines Studiums leitete er mehrere Chöre, u.a. den North West Youth Choir, mit dem er Preise bei internationalen Wettbewerben in Italien, Österreich und Deutschland gewann. Ein grosszügiges Stipendium ermöglichte ihm, sein Gesangsstudium in Deutschland fortzusetzen und Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Deon van der Walt, Graham Johnson, Hermann Max und Kai Wessel zu besuchen.
Seine berufliche Laufbahn begann Ernst Buscagne als Mitglied des Chores der Oper Zürich, dem er bis 2008 angehörte. Bereits während seiner Tätigkeit als Opernchorsänger trat der Bariton als erfolgreicher Konzert- und Liedsänger im In- und Ausland in Erscheinung. So trat er als Solist mit dem Budapest Radio Orchester unter der Leitung von Tamas Vasary und Pier Morandi auf. Mit Donald Sulzen am Flügel nahm er für den Bayerischen Rundfunk den Liederzyklus „Alleenstryd“ des südafrikanischen Komponisten Hendrik Hofmeyr auf. Franz Schuberts „Winterreise“ mit der Pianistin Riana Vermaak stand auf einer Konzertreise durch Kanada auf dem Programm.
Im Jahr 2008 beendete Ernst Buscagne seine Tätigkeit am Opernhaus Zürich, um sich einem Kantoren- und Chorleitungsstudium an der Züricher Hochschule der Künste zu widmen. Im Rahmen seiner Diplomprüfung im Jahr 2010 wird Ernst Buscagne mit dem Singkreis Egg, dessen Leitung er seit Mai 2009 inne hat, das „Te Deum“ von Antonín Dvořák einstudieren.
Als Assistent des 2. Chordirektors der Oper Zürich, Ernst Raffelsberger, betreute er im August 2008 eine Produktion der Operette „Der Graf von Luxemburg“ von Franz Lehár In der Spielzeit 2009/10 wird Ernst Buscagne für die Züricher Oper die Choreinstudierung der Oper „La Grotta di Trofonio“ von Antonio Salieri leiten. Die Aufführungen unter der musikalischen Leitung von Douglas Boyd und der Regie von Mario Pontiggia finden im September 2009 im Stadttheater Winterthur statt.
Im November 2009 wird er den traditionsreichen Singkreis Egg und das Symphonische Orchester Zürich mit Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy dirigieren. Zur Aufführung gelangen unter anderem die Ouvertüre „Die Hebriden“ und der Psalm 42 „Wie der Hirsch schreit“.
Seinen klangvollen Bariton, seine Musikalität und Stilsicherheit stellt Ernst Buscagne immer wieder in Solokonzerten und Liederabenden unter Beweis. So sang er 2008 mit dem Symphonischen Orchester Budweis unter Daniel Schmid die Partie des Saint-Joseph in der Trilogie sacrée „L'enfance du Christ" von Hector Berlioz. Im gleichen Jahr war Ernst Buscagne als Solist in der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart in der Tonhalle Zürich mit dem ORCHESTER21 unter der Leitung von Daniel Schweizer zu hören. Kommende Projekte sind im August 2009 ein Liederabend im Kleinen Saal der Tonhalle Zürich mit Werken von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Ralph Vaughan Williams. Am Flügel begleitet Michiko Tsuda.
Mit der „La Chapelle Ancienne“ unter der Leitung von Daniel Schmid wird Ernst Buscagne im Dezember 2009 im Grossmünster Zürich im Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy das Bariton-Solo übernehmen.
© Ernst Buscagne 2011